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Das Reservoir
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Das
ging verblüffend gut. Natürlich wurde die
Strumpfhose auf dem Klo ein wenig feucht und blieb es
auch. Aber das störte mich erstmal nicht. Ich blieb den
ganzen Abend über bei diese Technik und fühlte mich echt gut
dabei.
Ausgerechnet an diesem Abend jedoch tätschelte mein jetziger Mann Frank, das erste mal ganz beiläufig meinen Hintern, während er um den Tisch herum ging. Inzwischen war die Feuchtigkeit aus der Strumpfhose wohl in den Tweed-Rock, den ich an diesem Abend trug, gewandert. Frank betrachtete verwunderte seine nasse Handfläche. Ich grinste verlegen und er schien sich einer sehr viel erotischeren Überlegung hinzugeben, warum seine Hand, nach der Berührung meines Hinterns, dermaßen feucht war. Ich ließ ihm natürlich seinen Glauben und klärte ihn erst einige Monate später auf, nachdem wir uns schon mit dem Gedanken trugen zu heiraten.
Meine Einstellung zu Toiletten und Strumpfhosen änderte sich erst wieder im Dezember 1993. Es war Sylvester und kurz vor 12, als ich in der Schlange vor dem Hühnerkäfig im Keller der Kneipe, auf Franks Ex-Freundin, einer Friseuse aus Ennepetal, traf. Alle mußten vor dem großen Feuerwerk noch schnell mal Pipi. Tja und ihr neuer Freund führte ein Porzellan-Geschäft in Hannover und der war ja so erfolgreich ... Meine Blase drückte und ... Herr Gott, ich hätte dieser dummen Ziege liebend gern ans Bein ... In diesem Moment ergoß sich meine Wut durch die Strumpfhose bis hinab in die Schuhe. Ich konnte es erst gar nicht fassen, was ich da tat und noch weniger, wie sehr mich das befriedigte. Es war schrecklich, ich wußte nicht ob es äußerlich oder innerlich feuchter war.
Seit diesem Tag änderte sich mein Verhalten in Kneipen völlig. Ich trug nur noch lange, weite Lederröcke und hohe weite Stiefel, die fortan als Reservoir für meine Notdurft dienten. Damit alles auch dort ankam, wo es hin sollte, zog ich eine knapp sitzende, langbeinige Miederhose über die Strumpfhose. So konnte man den Strahl einigermaßen kontrollieren und leiten. Damit waren meine Tage im Hühnerkäfig endgültig vorbei. Es machte mir sogar reichlich Spaß, dort am Tisch zu stehen, ein Bier zu trinken und zu wissen, daß keiner Anwesenden merkte, wohin dieses Bier in Kürze verschwinden würde. Na ja, keiner ist natürlich übertrieben. Frank wußte schon, warum ich nie wieder in Kneipen aufs Klo ging. Höchstens einmal, um meinen Stiefel auszuleeren. Oftmals grinste Frank mich mitten in einer Trinkrunde neckisch an, wahrscheinlich konnte er an meinem Gesicht ablesen, daß ich gerade meinen Stiefel füllte.
Elke (31, aus Cuxhafen)
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