Wolfgangs geheimes Tagebuch

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Reiten auf der Heide


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Reiten auf der Heide


 

Die ReiterinDieses Wochenende steht im Zeichen eines Reitausfluges, zu dem ein Großkunde unseres Unternehmens geladen hatte. Selbstverständlich brauchte ich am Freitag erst einmal eine kurze Einweisung durch eine Reitlehrerin. Schließlich bin ich ein Stadtkind. Miss Sonia griff mit hilfreich unter die Arme. Schon beim Einkleiden wurde mir klar, daß dem Reiter an sich eine besondere Beziehung zu seinen Reitstiefeln zu eigen ist. Die Stiefelliebe, die manchmal schon an einen Stiefelfetish heran reicht, ist aber nicht das einzige, was die traditionelle Reiterin aus macht.

 

Pfadfinderinnen in WollstrümpfenSolche Frauen in Reitkleidung lassen der Phantasie nur wenig Raum für mögliche Spekulationen über die Beschaffenheit jeglicher primärer Geschlechtsteile. Und von diesen gestiefelten Katzen in Stretch-Beinkleidern wimmelt es auf so einem Reitwochenende nur so. Das eigentliche Reiten auf der Heide war nicht so sehr nach meinem Geschmack. Die Stute hat mich immer wieder abgeworfen und ich kam einigermaßen verbeult zurück in das Herrenhaus, nachdem ich mich nach dem vierten Abwurf hoffnungslos in der Pampa verirrt und nur noch mit Hilfe einer Gruppe wild kampierender Pfadfinderinnen, den Weg zurück in die Zivilisation gefunden hatte. Im Nachhinein war klar ich hätte besser auf Miss Sonia gehört und die schwarze Stute mit diesem sanften Gemüt und Gesäß genommen.

Marinebraut in StrapseNachdem die Pfadfinderinnen mich sicher ins Bett geleitet hatten und das freundliche Zimmermädchen mich mit ihren Strapsen unter der Uniform und etwas heißer Flüssigkeit, die keinerlei Ähnlichkeit mit Tee hatte, wieder aufgerichtet hatte, kam dann der geschäftliche Teil des Wochenendes. Und da wurde es wirklich hart.  Eigentlich sollte es doch ein entspanntes Wochenende werden. Von ernsthaften Vertrags-Verhandlungen war erst nach dem vierten Grog und ohne Vorwarnung die Rede gewesen und da hatte mich diese Marinebraut schon halb unter den Tisch gesoffen. Wenn ich gewußt hätte, daß diese Navy-Typen solche Geschütze auffahren, wenn die nur eine Glasbruch-Versicherung abschließen wollen, hätte ich darauf bestanden das Hoiskötter mich begleitet. Aber der lag wohl noch eingetütet im Firmenkeller und schnappte nach Luft.

Dieses dunkelhaarige Marine-Früchtchen hätte ich vielleicht mit letzter Willensanstrengung noch unter den Tisch gekriegt. Obwohl die den Hals nicht voll zu kriegen schien, konnte ich in so einem Fall auf meine eiserne Standfestigkeit vertrauen. Doch dann kam auch noch ihre Kollegin von der Kriegsmarine mit einer Flasche Wodka vorbei. Da war es dann aus und ich kann mich wohl am Montag warm anziehen, wenn ich Hoiskötter die Details des Vertrages erklären muß. Ich hatte schon immer ein Problem mit strengen Frauen in Uniform.

 

 

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