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Wolfgangs Tagebuch: Eine Seefahrt,
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Eine Seefahrt
Nun ja, zumindest wurde es in den ersten beiden Tagen an Bord nicht langweilig, schon wegen des allabendlichen Rahmenprogrammes nicht. In dem großen Festsaal mit der Bühne gab es nämlich jeden Abend einen tonnenschweren Catfight gegen echte Zwerge. Wobei zwei ernstlich übergewichtige Frauen einen Liliputaner in die Knie und zu diversen Schandtaten zwangen.
Auch
eine Beteiligung des Publikums war vorgesehen, wobei mir die
Rolle zufiel mit einer, auf den ersten Blick eigentlich
charmanten, Sumo-Ringerin mein Glück zu versuchen. Ich
schaffte es auch mit drei Versuchen nicht die Dame aus dem
Ring zu stoßen. Im Gegenteil dreimal hintereinander landete
ich zur allgemeinen Belustigung der Zuschauer unter ihrem
Gesäß. Das dritte Mal unglücklicherweise mit dem Gesicht.
Die Dame machte sich dann einen Spaß daraus ihren Hintern
immer wieder leicht anzuheben, so als wollte sie mich
freigeben, um sich bei der geringsten Bewegung sofort wieder
hin zu setzen.
Das Publikum grölte vor Freude als sie mit kreisenden Bewegungen meinen Kopf wie eine Zitrone auszupressen schien. “Mach ihn nass”, skandierten die größtenteils betrunkenen Zuschauer und der Veranstalter unternahm keinerlei Anstrengungen diesem Debakel ein Ende zu setzen, auch nicht als die Sumo-Ringerin die Parolen der Zuschauer anfing wörtlich zu nehmen. Als meinem Leiden dann doch noch ein Ende gesetzt wurde, stand ich wie ein begossener Pudel auf der Bühne, verbeugte mich brav und nahm’s halt mit Humor. Die Sumo Ringerin hatte wohl eingesehen, das sie es womöglich etwas übertrieben hatte und entschuldigte sich nach der Show bei mir. Sie lud mich in die Kabine der Showgirls auf einen Versöhnung’s-Drink ein. Unnötig zu sagen, daß ich in der Umkleide der beiden monströsen Catfighterinnen, der Sumo Ringerin und den beiden Assistentinnen, des Magiers, recht wenig Bewegungsspielraum hatte.
Doch dabei beließ sie es nicht. Da ich die Wette verloren hatte mußte ich, obwohl ich noch nicht einmal wirklich ermattet war, zwei aufpeitschende Viagras einwerfen. Die Damen hatten ihren Spaß daran zu zusehen, wie mein kleiner Freund sich unfreiwillig aufpumpte, weil das Blut aus meinem Glied nicht abfließen konnte. Danach wetteten die Damen untereinander, wer am meisten von mir verschwinden lassen könnte, wobei die dicken Catfighterinnen deutlich im Vorteil waren, weil unter ihnen bestenfalls noch meine Zehen hervor lugten und zum anderen, wer es schaffen würde mein Blut allein mit Kraft seiner Schließmuskeln wieder dahin zu befördern, wo es hin gehörte, nämlich in mein Gehirn, das sie bereits seit Minuten von jeder ernst zu nehmenden Willensbildung verabschiedet hatte. Nachdem klar geworden war, daß ich unter zwei Catfight-Monster-Frauen vollständig verschwand und keine der Damen in Lage war die Kraft der eingeflößten Liebespille allein mit Hilfe ihrer Körperöffnungen zu bezwingen, ließ man mich nach zwei Stunden erschöpft aber standhaft meiner Wege ziehen.
So waren die ersten beiden Tage und freute mich bereits auf den dritten Tag, an dem ein erster Landgang geplant war.
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