Das Dirndl ist nicht nur die Freizeitalternative für die miedertragende Frau, sondern es ermöglicht auch die unauffällige Doppelschnürung.
Zusätzlich zu der bereits durch den Hüfthalter geformten Taille, bietet das traditionelle Taillenmieder des Dirndls noch eine weitere Möglichkeit, die Körpermitte recht unauffällig in die gewünschte Figur zu bringen, ohne dabei auf ein starres Korsett zurückgreifen zu müssen.
Darüber hinaus, werden die Brüste, ähnlich wie beim Korsett, in die, bei Männern sehr beliebte, Evaposition gepresst. Das ist die Dareichungsform, wo die Brüste, wie zwei pralle Äpfel, aus dem Ausschnitt herausspringen wollen. Wenn man bedenkt welchen Unfug Eva bereits mit einem Apfel angestellt hat, wird schnell klar, dass beim Anblick einer Frau im tiefausgeschnittenen Dirndl für die Männer allerhöchste Alarmbereitschaft geboten ist.
Dirndl eigenen sich auch deshalb so gut, für öffentliche Auftritte der Frau von Welt, weil niemand wirklich weiß, was unter den zumeist langen, glockenartigen Röcken die das stramme Oberteil nach unten kegelgleich vollenden, vor sich geht.
Es ist ja nicht so, dass wir nicht ahnen, was da vor sich geht, wenn so eine Gruppe von Frauen im Dirndl in einem Biergarten beim dritten Weizen sitzt, und fortwährend scheinbar grundlos kichert und gluckst, dass die Brüste hüpfen, während ihre Männer angeblich mal für kleine Jungs sind. Auffällig ist doch, dass Frauen im Dirndl recht selten zum Klo rennen.
Und wo kann man solche Dirndl kaufen? Im Trachtenshop Bayern zum Beispiel oder beim Alpenwahnsinn.
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