Kilroy was here

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Amerikanische Soldaten brachten nicht nur Nylons, Kaugummis, den Bullet Bra und neue Hüfthalter nach Europa sondern schmierten auch an alle Wände: "Kilroy was here". Wie es dazu kam, dass während der Invasion in Frankreich an vielen Häuserwänden der Satz "Kilroy was here" auftauchte, darüber gibt es bereits eine Menge Erklärungsversuche. Auch darüber warum dieser Satz auf deutschen Häuserwänden in den siebziger Jahren vermehrt auftrat.

Doch alle diese Erklärungen sind nicht wirklich vollständig und wahr. Eigentlich ist "Kilroy was here" nur ein Armutszeugnis amerikanischer Schulbildung. Denn während der großen Befreiung Europas kam es unter den amerikanischen Soldaten zu einigen Missverständnissen.

Die Invasion startete zwar in Frankreich, richtete sich aber nicht gegen Frankreich. Schlimmer noch, der Führer der Franzosen war keineswegs noch immer ein König und er sollte auch nicht beseitig werden.

Aufgrund dieser Missverständnisse schrieben die amerikanischen Spähtruppen zur Motivation der nachrückenden Einheiten an die Häuserwände "Kill Roy here", was wiederum orthographisch nicht ganz korrekt war. Es hätte heißen müssen "Kill Roi here".

Das sollte die amerikanischen Truppen daran erinnern, dass sie hier waren um den König (Führer) zu töten. Aufgrund der Hektik während der Gefechte kürzte man das Ganze irgendwann ab zu: "Kilroy here".

Wie kam es aber jetzt zu dem Satz "Kilroy was here". Das hing mit einem gravierenden Missverständnis der deutschen Landser zusammen, die das "Kilroy here", als Symbol der Anwesenheit amerikanischer Truppen interpretierten. Daraufhin entschlossen sie sich überall, wo sie auf diesen Satz trafen ihn in "Kilroy was here" zu verwandeln, um zu zeigen, dass sie diese Gebiet wieder zurückerobert hatten.

 

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Lexikon - Kilroy was here