
Entgegen der landläufigen Meinung, daß das Wort Mops oder die Möpse erst mit dem Niedergang des Matronenkultes am Ende der sechziger Jahre im 20. Jahrhundert als Synonym für die weibliche Brust verwendet wurde, belegt die Geschichte des Oberst von Suhrendorf eine sehr viel frühere Verwundung dieses Begriffes für die sekundären weiblichen Geschlechtsorgan.
Oberst von Suhrendorf ein ehrgeiziger altgedienter Offizier, der unter Herzog Friedrich Franz dem ersten in Mecklenburg gedient hatte, befand so um 1812, dass es nunmehr an Zeit wäre eine Familie zu gründen. Da er für seinen Stammhalter einen gesunden Start ins Leben für wichtig hielt, war ihm daran gelegen eine Frau zu ehelichen, die in der Lage wäre seine Söhne selbst zu stillen. Ammenmilch kam für ihn nicht in Frage, da man seinerzeit glaubte, dass durch die Muttermilch Erbkrankheiten weitergeben würden. Er fand eine auf den ersten Blick gut bestückte Frau von französischer Abstammung. Cherie Ann Toilette, die es als mittelose Kriegswaise nach Mecklenburg verschlagen hatte.
Cherie hoffte den sehr viel älteren Oberst zu überleben und nach seinem Tod wieder ein standesgemäßes Leben zu führen. Keineswegs hatte sie jedoch vor, dem Herrn von Suhrendorf irgendwelche weiteren Erben zu produzieren. Da sie des Herrn Oberst Vorliebe für große und ergiebige Oberweiten kannte und zu dieser Zeit noch keine Glockengießer ihr aus der Patsche helfen konnte, entschied sie sich ihre Oberweite auf andere Art den Bedürfnissen des Oberst anzupassen. Sie nahm zwei ihrer Lieblingsmöpse und stopfte sie so unter ihr Kleid, dass sie den Eindruck riesiger Brüste erweckten. Als der Oberst vor der Eheschließung darauf drängte, ihre Brüsten untersuchen zu dürfen, ließ sie ihn unter ihr Kleid greifen, wo den Bauch der Möpse kraulte und dort mehr Brustwarzen vorfand als er erwartet hatte. Verwunderte fragte der Cherie, was es mit den vielen Brustwarzen auf sich hätte.
Cherie erklärte ihm: Ihr Dorf in Frankreich sei dafür bekannt, dass die Frauen dort mehrere Brustwarzen hätten, weil sie derart fruchtbar wären, dass Mehrlingsgeburten die Regel seien. Der Oberst war hoch erfreut das zu hören, plante er doch eine kleine Privatarmee zu gründen und war aufgrund seines fast schon gebrechlichen Zustandes vom Erfolg dieses Vorhabens bisher nicht wirklich überzeugt gewesen. Also nahm er Cherie Ann Toilette zur Frau.
Doch kaum war die Ehe geschlossen, verschwand die attraktive Oberweite der Dame von Toilette auf mysteriöse Weise und statt dessen umgab sie ein ganzes Rudel dicker Möpse, mit denen sie den Großteil ihrer Zeit verbrachte. Dank der Indiskretion einer Zofe, wusste bald halb Mecklenburg, dass der Oberst von Suhrendorf seiner Ann Toilette wohl an die Möpse, statt an die Brüste gefasst hatte.
Der zutiefst gekränkte Oberst bestand nach einiger Zeit dennoch auf den ehelichen Vollzug, den die Dame Cherie ihm aber weiterhin konsequent verweigerte. Angesichts dieser Blamage entschied sich der Oberst, die Möpse der Lady mit Gewalt zu entfernen. Sie sollte die Möpse erst zurück erhalten, wenn sie erfolgreichen Verkehr mit ihm vollzogen hatte. Einen der Möpse hatte Cherie Ann Toilette jedoch rechtzeitig verstecken können. Aber nach einigen Wochen vermisste sie ihre anderen Hunde so sehr, dass sie dem Drängen des Oberst nachgab.
Als der Oberst des nachts unter Cheries Bettdecke schlüpfte, um sein Paket abzuliefern, lag der letzte Mops versteckt zwischen den Beinen Cheries unter der Bettdecke. Kaum hatte der Oberst sich positioniert und eine ersten zaghaften Stoß in Richtung Reproduktionsorgan ausgeführt, biss der Hund beherzt zu. Der Oberst sprang schreien und gliedlos aus dem Bett und starrte auf den Mops, der ihn entwaffnet hatte. Während der Oberst niedersank und zu Füßen von Cherie Ann Toilette verblutete, begann die Französin ihn auch noch zu beschimpfen. Das habe er nun davon, wenn er einer Französin an die Möpse ginge.
Nach dem Tod des Oberst, lebte Cherie glücklich und zufrieden mit ihren Hunden und errichtete die größte deutsche Mopszucht der damaligen Zeit. Die Geschichte des Oberst von Suhrendorf hingegen verleitete nur 100 Jahre später einen gewissen Herrn Freud dazu, die Theorie der Vagina Dentata, (der bezahnten Vagina) zu entwickeln und führte dazu, dass die amerikanischen Männer sich mit so etwas wie dem french kissing beschäftigen mussten.
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Lexikon - Möpse