Der NylonkittelBesuchen Sie auch Textentertainment oder den IBlogg Empfohlene Lektüre: |
Der Nylonkittel wird auch gern das Negligé des Alltags genannt. Das wohl deshalb, weil der Stoff zumeist leicht und transparent ist. Vor allem, wenn man schwitzt. Dazu kommt es im Nylonkittel schnell mal und das hat verschiedene Gründe. Erstens, das Material ist nicht besonders atmungsaktiv. Es ist zumeist eine Polyamid Kunstfaser Dralon (sehr bezeichnend) oder Dederon wie man es im Osten nannte.
Zweitens trägt man diese Kittel bevorzugt bei der Hausarbeit, bei der man sich bekanntlich viel bewegt. Weshalb man ja auch in der Regel nichts weiter als Unterwäsche, also Hüfthalter, Nylons und Bullet Bra, darunter trägt. Und zu guter Letzt hat die Frau im Nylonkittel, eben wegen der verschwitzten Durchsicht auf ihre aus Tarngründen hautfarbene Unterwäsche, alle Hände voll zu tun, sich den unbändigen durch den Kittel aufgereizten, männlichen Begierden zu entziehen. Dazu ist der ärmellose und mit wenigen Knöpfen, oft von selbst aufklaffende Nylonkittel, natürlich bestens geeignet. Und wenn sie den Kampf verliert, macht auch nix, der Kittel ist schnell wieder zugeknöpft und unten rum ist eh offen, denn irgendwohin muß die Hitze ja entweichen. Daher wird der Nylonkittel im Volksmund auch gern als Schmelzkittel bezeichnet. |
Andere Begriffe
| Mieder | Hüfthalter | Agnes, die Heilige | Bullet Bra | Darkroom |
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Lexikon - Der Nylonkittel