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Die Erfindung der Stöckelschuhe begann, wie sie auch geendet hat: Mit einem abgebrochenen Absatz. Einer der ersten Stöckelschuhe kam aus Saudi Arabien, dem Land, in dem das Tragen von Miederwäsche inzwischen Pflicht ist. Wie auf einem Bild von Jean-Léon Gérôme "Im Bad" gut zu erkennen ist, hatten die ersten Stöckelschuhe zwei Absätze. Und zwar einem vorne und einem hinten.
Mit dem Aufkommen sogenannter Gehwege unter denen die Kanalisation verlief und den dazugehörigen Bordsteinkanten, an denen sich die Frauen regelmäßig den vorderen Absatz ihrer Stöckelschuhe abstießen, verschwand eigentlich die Notwendigkeit des Stöckelschuhs. Doch weil die Frauen, die sich nur noch auf den hinteren Absätzen nach Hause retten wollten, einen soviel charmanteren Gang entwickelten, als dieses sonstige Gestampfe, das Männer von Frauen in normalen Stöckelschuhen früher gewöhnt waren, begannen die meisten Männer, ihren Frauen den vorderen Absatz leicht anzusägen, was wiederum dazu führte, daß vermehrt Frauen mit Stöckelschuhen zu beobachten waren, die nur noch hinten einen Absatz trugen. Der sogenannte Hackenschuh war geboren und so entwickelten sich dann auf ganz natürliche Weise im Verlauf des 18. Jahrhunderts die Pumps aus diesem Urtyp des Stöckelschuhs. |
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