Ein Sukkubus (auch Succubus) ist ein wollüstiger weiblicher Dämon, der nachts schlafende Männer besucht und sich sexuell mit ihnen vergnügt. Diese Dämonen empfinden sich selbst als hässlich und können sich daher nur mit Menschen paaren, wenn diese schlafen und sie nicht wahrnehmen können.
Die Männer selbst können sich an den Verkehr mit dem Sukkubus nur als Traum erinnern. Die einzigen Indizien, dass sie von einem Sukkubus heimgesucht wurden, sind morgendliche Erektionen, Abgeschlagenheit und nächtliche Samenergüsse.
Der Sukkubus versucht dem schlafenden Mann den Samen zu rauben, um damit einen neuen Inkubus zu zeugen, der dann wieder während der Nacht in schlafende Frauen eindringt und sie befruchtet. Und so vermehren sich die wollüstigen Dämonen Nacht für Nacht und rauben den Menschen den Schlaf und die Tatkraft.
Ein bekannter Sukkubus war Brizo, der nach der griechischen Göttin des Schlafes Brizein benannt wurde und der seinen Opfern prophetische Träume schenkte. Diese Träume äußern sich tagsüber in einem unbändigen Zwang, sich an bestimmten Dingen zu erregen. Man nennt das auch Fetischismus.
Wenn man also nächtens von einem Sukkubus der Elasthane heimgesucht worden ist, muss man sich nicht wundern, wenn man tags darauf anfängt jeder Frau im Mieder nachzurennen. Oder sogar in seiner Verzweiflung selbst zum Hüfthalter greift.
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