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Britta:
Eine Frage der Brille
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 Als
Kontakterin einer Werbeagentur bin ich ganz zwangsläufig ein aktiver
und kontaktfreudiger Mensch. Das heißt auch, daß ich auch viel herumkomme
und mit zunehmendem Alter unter verstärktem Harndrang leide. Nun
sind aber in den meisten Restaurants und Kneipen, die Toiletten
derart unansehnlich, daß ich mich nicht überwinden kann, mich dort
auf die
Brille zu setzen. Also hocke ich mich gewöhnlich einige
Zentimeter über die Schüssel. Dabei erweist sich das Tragen von
Hosen und Schlüpfern als außerordentlich hinderlich. Zumal ich auch
an einer unwahrscheinlichen Angst leide auf dem
Klo überrascht zu werden und dann eine Hose oder einen Schlüpfer
um die Knöchel zu haben und deshalb nicht fliehen zu können. Das
ist für mich eine alptraumhafte Vorstellung.

Ich
habe es eine Zeitlang im Rock und ohne Unterwäsche versucht. Aber
das ging in meinem Job nicht, wenn schon Rock, dann auch
Strumpfhose und schon hatte ich wieder das gleiche Problem.
Meine
Freundin Elke schenkte mir daraufhin einen Strapsgürtel. Während
sie das eher als
erotisches Geschenk betrachtete, sah ich diese Gabe eher als
Möglichkeit meine Toilettenparanoia in den Griff zu bekommen. Allerdings
erwies sich dieser Strapsgürtel als nicht wirklich alltagstauglich,
weil man noch immer einen Schlüpfer darunter tragen mußte. Aber
dieser
Strumpfhalter brachte mich auf die Idee es einmal mit einem
Hüfthalter älterer Bauart zu versuchen. Das erwies sich als Glücksgriff,
denn der
Hüfthalter, ging bis weit übers Schambein, so daß man gut auf
eine Unterhose verzichten konnte. Ich trage jetzt weite Röcke, die
ich einfach zusammenraffe, wenn ich über der Klobrille hocke. Und
falls dann irgendwer reinkommt, stehe ich einfach nur auf. Der
Rock gleitet herunter, der Hüfthalter spannt automatisch die
Nylons und ich sehe in Sekundenschnelle wieder vollständig angezogen
aus. So habe ich keine Angst mehr auf der
Toilette überrascht zu werden. Ich liebe Hüfthalter für diese
Funktion und trage sie seitdem auch zu Hause.
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Andere
Frauen - andere Gründe
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Eine Frage der Fülle
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