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 Eigentlich
sage ich da ungern etwas dazu, warum ich fast nur noch Miederwäsche
trage. Aber ich muß ehrlich zugeben, für mich ist das eine Frage
der Fülle. Es fing einige Monate nach meiner ersten Schwangerschaft
an. Ich war gerade mal
28 Jahre alt und mein Bauch bildete sich kaum wieder zurück.
Vor allem blieb er, man kann fast sagen faltig, zumindest aber irgendwie
deutlich schlaffer als früher.

Meinen
Frust darüber habe ich einfach in Pralinen ertränkt. Daraufhin
wurden die Falten zwar weniger, aber mein Bauch auch runder. Schließlich
habe ich mir meine erste
Miederhose mit hohem Bündchen gekauft. Damit meine Figur wenigsten
auf den ersten Blick ein wenig schlanker wirkte. Doch mein Mann
war beim Anblick, der
weißen Miederhose weniger begeistert.
Ich hatte dafür durchaus Verständnis, denn wann immer er versuchte
mich spontan aus der
Miederhose zu schälen versagte er kläglich. Darum entschied
ich mich nach einer Alternative zu suchen. Auf die Festigkeit des
Mieders wollte ich nicht mehr verzichten, aber ein zweites Kind
wollte ich nun mal auch. Ich probierte es mit einem weißen
im
Schritt offenen
Hüfthalter, das empfand ich zwar zu Beginn als etwas zugig,
vor allem, wenn ich bei der Hausarbeit nur einen leichten
Kittel drüber trug, aber es war ein voller Erfolg in Bezug auf
meine Fülle. 
Nicht
nur das der Bauch flach wirkte, nein, mein Mann füllte mich gleich
am ersten Tag als er von der Arbeit kam und mich in
Kittel und Hüfthalter in Küche wirken sah. Seitdem trage ich
nur noch diese Hüfthalter
und seitdem bin ich auch nur noch schwanger, was meinen dicken Bauch
viel besser erklärt, als es ein Mieder kaschieren könnte. Wenn das
der Grund für meine Fülle ist, bin ich damit durchaus zufrieden.
Obwohl ich sagen muß, mit sechs
Kindern ist das Leben doch sehr anstrengend geworden und ich
fürchte auch im nächsten Jahr wieder unter dieser Fülle zu leiden,
weil ich es einfach nicht mehr lassen kann, diese unglaublich praktischen
Hüfthalter zu tragen.
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