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Märchen - Das Pulver des Gauklers!

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Märchen - Das Pulver des Gauklers

 

Das Pulver des Gauklers

(kostenloses Märchen)

 

Hast du das Pulver in der Nase, weißt du gleich, wie er läuft, der Hase. Ein kleines Märchen, wohin einen die Vorliebe für das eine oder andere Pülverchen treiben kann. Da verliert man schnell mal ganze Königreiche an die Drogensucht. Don't use drugs! This story ist dadycated to Konstantin und Sebastian.

 

Es war ein paartausendmal ein Königssohn, ein Prinz, der Erbfolger eines großen Reiches. Sein Name war Jamir und seines Vaters Reich ging von den Vorgebirgen des Jochths bis zu den Küsten der Letharge. Seit Jahrzehnten herrschte Frieden in diesem Reich und die Bauern brachten Jahr für Jahr mehr und schönere Früchte hervor. Der Vater des Prinzen Jamir, König Wholtan verwaltete seinen Reichtum weise und gerecht. Die Abgaben der Bauern waren auf ein erträgliches Maß reduziert, so dass auch sie ein gutes Auskommen hatten und von den Früchten ihrer Arbeit gut leben konnten.

Der König hielt sich, mehr als viele andere, Künstler an seinem Hof, die er ausgiebig förderte und die seinen Namen im ganzen Land zu preisen verstanden. Und auch mit dem Handwerk verhielt es sich nicht viel anders, es gedieh zu seltener Perfektion, da ein jeder Freude an den hübschen Dingen hatte und sich auch das eine oder andere Stück leisten konnte.

Wie in jedem Königreich gab es auch hier Arme und Bettler. Doch, weil alle reichlich hatten und niemand etwas neiden musste, gab man ihnen gerne, so dass auch sie noch weit besser lebten, als so mancher Ihresgleichen in den Nachbarreichen. Das zog zwar viele Bettler an, doch die Kammern waren übervoll und so litt niemand wirklich Not.

König Wholtan war ein bescheidener, ruhiger Mann, dessen Gemahlin Saphira, wohl eine der schönsten Frauen des Landes und eine ehemalige Bauerntochter war, die bei der Geburt Jamirs starb.

Wholtan feiert keine ausschweifenden Feste, er wucherte nicht mit seinem Gold und war bekannt für seine gerechten Urteile, an den Gerichtstagen.

Als nun Wholtans Sohn das 16. Lebensjahr erreicht hatte, beschloss der König, dass sein Sohn nunmehr erwachsen sei und, dass dies mit einem große Feste gefeiert werden sollte.

 

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