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Zwei Typen haben einen
ziemlich guten Plan, wie sie an die Kohle kommen, um einen Imbiß
auf zu machen. Diesmal aber keine Zeugen!
„Hör zu Manni, ich hab hier was für uns“, sagte Jens und
faltete die Zeitung zusammen. „Laß doch das Spülen jetzt!“
Manni tauchte unbeirrt einen weiteren Teller ins Becken.
Die Essenreste waren so dermaßen abgehärtet, daß auch das Spülmittel
ihnen nicht recht beikommen wollte. „Irgendwann muß das ja mal
gemacht werden.“
„Manni, wir haben jetzt echt wichtigeres zu tun.“
Das war lächerlich. Jens war seit zwei Jahren arbeitslos
und Manni war erst vor drei Tagen aus dem Knast gekommen und
hatte bei Jens Unterschlupf gefunden. Was hatten sie schon wichtiges
zu tun? Manni schob einen kleineren Stapel Teller zum
Aufweichen ins Becken und trocknete seine Hände ab. Er glaubte
nicht an die Zukunft. Eine Zukunft hatten Kinder reicher Eltern,
aber zwei 30jährige Ex-Knackis hatten so etwas nicht. Und wenn,
dann sah sie wenig rosig aus. Aber Jens war ja schon immer voller
Pläne gewesen. Meistens dumme Pläne.
„Also hör zu: Du kennst doch Carlos, den Spanier aus dem
Imbiß unten?“
„Na, klar. Hat der einen Job für uns?“
„Ach was. Hör auf mit diesem Blödsinn! Irgendwann machen
wir selbst einen Imbiß auf. Aber richtig schick. Nur, dazu brauchen
wir Geld. Ich hab das gelesen, Anschubfinanzierung nennt man
das.“
„Ooh, nein“, winkte Manni ab. „Keine krummen Touren mehr.
Ich hab keine Lust, wieder in den Bau zu marschieren.“
weiter...


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