Vatikan beansprucht das Urheberrecht für die Bibel
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Dem Vatikan droht AbmahnungEin dreister Landwirt aus Schleswig Holstein droht dem Vatikan mit einer Schadensersatzforderung in Millionenhöhe. Kein Urheberrecht für die Bibel beim Vatikan. Hintergrund der Streitigkeiten um das Urheberrecht ist der Versuch des Vatikans dem Landwirt Bruno Petters aus Diekhusen die Veröffentlichung einer Neufassung der Bibel in lateinischer Sprache zu verbieten. "Dieses Buch ist überholt, wir brauchen eine ganz neue Grundlage, auf der wir die Interpretationen des christlichen Glaubens stützen können", erklärte Petters der Presse sein Vorhaben. Der Vatikan entgegnete daraufhin, daß es sich hierbei um einen besonders verwerflichen Versuch der Geschichtsfälschung handele. Und das darüber hinaus es nur dem heiligen Vater zustände, das Wort Jesu zu überarbeiten und zu erweitern. Er also insofern über das alleinige Urheberrecht verfüge. Bauer Petters sieht das natürlich ganz anders. Das Werk sei keineswegs urheberrechtlich geschützt und könne von daher auch ohne Einwilligung des Autors jederzeit von ihm überarbeitet werden. Schließlich sei der Autor nachweislich über 70 Jahre tot. Der Vatikan wies das Anliegen mit der Begründung zurück, daß der Autor zwar verstorben, aber andererseits wieder auferstanden sei. Von tot könne man in diesem Zusammenhange nicht ausgehen. Der Autor sei vielmehr für einen längeren Zeitraum abwesend und habe derweil dem Papst die alleinigen Rechte an dem seinem Werk eingeräumt. Wann mit der Wiederkehr des Autors zu rechnen ist, sei allerdings noch strittig. Petters bestand darauf, einen Vertrag zwischen Autor und Papst vorgelegt zu bekommen, der dem heiligen Vater das Urheberecht übertrage. Die angedrohte Exkommunion wies Petters mit dem Hinweis auf seine grundsätzlich protestantische Haltung zurück. Da der Vatikan weder einen Vertrag vorlegen, noch den Aufenthaltsort des Autors näher benennen konnte, entschloß sich Bauer Petters beim Amtsgericht in Brunsbüttel einen Antrag zu stellen, den Autor Jesus von Nazareth für tot zu erklären. Wenn Brunsbüttel diesem Anliegen entspricht, bricht unsere ganze christliche Lehre zusammen, erklärte der Vatikan entsetzt. Die Entscheidung darüber wird heute am späten Abend erwartet. Wenn ich meine Bibel jetzt nicht verlegen kann sind 20 Jahre Arbeit für die Katz. Ich habe alle meine Äcker still gelegt und ausschließlich von den Subventionen aus Brüssel gelebt, nur um mein Buchprojekt zu vollenden und jetzt soll ich das einstampfen? Wenn der Vatikan aber im Unrecht ist, müssen die mir für jeden Tag Verzögerung die Tantiemen zahlen, das ist doch wohl klar.
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