Neue Terroranschläge gegen die USA
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Bush hat Schiß vor seinen Gefangenen?Selbst in fernen Guantánamo sind die internationalen Terrorverdächtigen nicht sicher genug aufgehoben. George Bush gibt zu, nicht mit der perfiden Gerissenheit gefesselter und geknebelter Familien- und Großväter gerechnet zu haben. Sogar noch aus dem Gefangenenlager Guantánamo heraus agieren und agitieren die Untersuchungshäftlinge aus aller Herren Länder gegen die Vereinigten Staaten von Amerika. Den neuesten Coup haben zwei Araber und ein Jemenit ausgeklügelt. Sie haben sich in einem menschenverachtenden, kriegerischen Akt gegen das amerikanische Volk einfach mit Hilfe ihrer Kleidung und einem Bettlaken selbst erdrosselt. Das verstößt nach Ansicht der amerikanischen Regierung gegen das geltende Völkerrecht. Gut, das solche Leute nicht in den Himmel kommen ist eh klar, schon weil sie Ausländer sind und womöglich anderen, also falschen religiösen Wahnvorstellungen folgen. Aber mit dieser Selbsthinrichtung, der gerechten Strafe, nämlich der Folter zu entgehen, verletzt die Ehre und Würde aller Amerikaner. Wenn in Guantánamo jemand getötet wird, dann von uns, verlangen die Wärter. Wir müssen diese Leute schließlich Tag und Nacht versorgen. Schlimmer noch, als die Tatsache, daß man die Gefangenen nun nicht mehr foltern kann, erweist sich das Problem, daß die Amerikaner auf diese Weise um ihr umfassendes Schuldanerkenntnis und den Verzicht auf jede Art von Regreß gebracht werden. Jetzt sind die tot, sagte ein Militärsprecher und wir wissen noch nicht einmal, ob die schuldig waren. Um möglichen Hetzereien durch die Presse entgegenzutreten, wies der Lagerkommandant nochmals auf die artgerechte Haltung, der nach amerikanischem Recht noch unschuldigen (weil trotz Folter nicht gestanden) Gefangenen hin. Die Hühnerkäfige bildeten die exakten Lebensbedingungen der Heimat der Gefangenen nach. Dort sei es schließlich auch nicht unüblich Tiere in Käfigen zu halten. Das es sich bei den Gefangenen um Menschen handeln könnte, lehnte die amerikanische Regierung als möglich Interpretation strikt ab, weil man diesen Leuten dann ja auch Menschenrechte zugestehen müßte. Jedenfalls machen die neuesten Ereignisse deutlich, daß die Gäste in Guantánamo nicht vertraut sind im korrekten Umgang mit Kleidung und Bettlaken. Also haben wir beides entfernt. So kann Bush endlich wieder ruhig schlafen, ohne vor weiteren Anschlägen aus Guantánamo zittern zu müssen. Für den Rest der Welt stellt sich jetzt die schwierige Frage, ob wir überhaupt in der Lage sind eine Psychiatrie zu bauen, die groß genug ist, um den Teil der amerikanischen Bevölkerung aufzunehmen, der nachweislich den Verstand verloren hat. Das könnten einen Menge Patienten werden, wenn man bedenkt, daß die Amerikaner sich freiwillig von einer Gruppe offenbar paranoider Hypochonder mit maximal erbsengroßen Eiern, die selbst vor harmlosen Flugenten in Panik geraten, anführen lassen.
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