Nonnen in Nylons gegen Hausfrauen aus Prag

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Kirche wirbt um Prostituierte - Platz 10 - Artikel im IBlogg

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Die Kirche wirbt um WM-Prostituierte?

Mit Argwohn verfolgt die Kirche die massive Verschleppung von Frauen nach Deutschland, um dort während der WM der Prostitution nachzugehen. Die erste große Schlacht der Fußballweltmeisterschaft findet auf der Straße statt. Hausfrauen aus Prag versuchen sich gegen zu allem entschlossene Nonnen in Nylons durchzusetzen.

Wie Dr. Giovanni Peduto in einem Interview mit Radio Vatikan feststellte, verletzt Prostitution die Würde des Menschen und degradiert das Opfer sexueller Begierden zum bloßen Sexualobjekt.

Aber nicht etwa die Prostituierte selber ist ja eigentlich das Opfer der sexuellen Begierden, sondern im Prinzip der Freier. Der Mann, der solcher Art erniedrigt wird, daß er eigentlich nur noch als Kapitalobjekt von der Frau gesehen wird, die sich dafür ja für einen natürlichen Art erhaltenden Vorgang bezahlen läßt. Es ist wahrlich erniedrigend, wenn Männer zum bloßen Kunden herabgewürdigt werden und ihre biologisch notwendigen Triebe nur noch gegen ein Entgelt befriedigen dürfen.

 

Es gibt aber Hoffnung, so Dr. Giovanni Peduto, denn allein in Italien sind über 200 Ordensschwestern in dem Seelsorgebereich der Prostitution tätig und es nehmen immer mehr Orden diese Herausforderung an. Die rote Karte für die Prostitution, das haben sich etliche Schwestern auf die Fahne geschrieben. So zum Beispiel im Kloster zur heiligen Agnes. Dort ist man sicher, der einzige Weg die Prostitution abzuschaffen, ist es den immensen Wert der Ware Sex zu bekämpfen. Daher gebietet es die Nächstenliebe, daß Nonnen in Nylons das ehrenamtlich übernehmen, wofür von Prager Hausfrauen immer noch Geld genommen wird.

Zu Recht weist Peduto darauf hin, daß wir die Frauen, denen wir dadurch die Existenzgrundlage entziehen, nicht im Regen stehen lassen dürfen. Doch in den Orden und Klöstern ist ja noch genügend Platz.

Als Nonnen müssen die Frauen ihre Nylons auch gar nicht erst ausziehen. Sie können einer gerechten Entlohnung für gerechte und soziale Arbeit entgegensehen. Spätestens im Himmel wird es sich auszahlen, den Dienst an der Gesellschaft aus Nächstenliebe und nicht des Geldes wegen erbracht zu haben. Und die Kirche gewinnt endlich wieder neue ehrenamtliche Helfer.

Es kann nur unser Ziel sein, dem Freier von heute eine gesunde Sexualität angedeihen zu lassen, um ihn von Straße und aus dem Schmuddelimage wegzuholen. Und das Ganze ist ja letztlich auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Nicht jeder kann sich schließlich solche Dienste leisten.

Den hoffentlich bald arbeitslosen Zuhältern, die sich über die massive Abwerbung ihrer Frauen durch die Kirche in ihrer Existenz bedroht sehen, hält die Kirche entgegen, daß nicht sie es war die Frauen aus aller Welt verschleppt hat und hier nicht ausreichend versorgen kann. Die Frauen hätten sich schließlich freiwillig ihrer Organisation angeschlossen und wären dort gut aufgehoben und versorgt. Doch was blieb den Prager Hausfrauen auch anderes übrig, nachdem der Markt von Nonnen in Nylons überschwemmt worden war. Dem Menschenhandel kann so wenigstens ein Riegel vorschoben werden.

 

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