Burlesque, or what?
Platz 8 in den
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Burlesque Tänzerinnen
Im alten Europa, speziell in Deutschland, haben wir etwas durchaus vergleichbares, wie zum Beispiel die Shows im Schmidts Tivoli. Aber während diese Art Show bei uns mehr zu Kegelklub-Belustigung dient, ist der Burlesque Tanz in den USA eine echte Subkultur. Warum ich hier über den Burlesque Tanz schreibe hängt einfach mit einem Bericht auf Arte über den Velvet Hammer zusammen. Dort lernt man einige Burlesque Tänzerinnen kennen, die sich wohl als Nachfahren des White Trashs der siebziger und achtziger Jahre bezeichnen lassen. Die Mädels wie Michele Carr und Rita d Albert kommen aus ärmlichsten Verhältnissen, haben katastrophale Lebensgeschichten, sind von oben bis unten tätowiert und stellen die Show des Velvet Hammer mit dem gigantischen finanziellen Kapital von 4.000 Dollar auf die Beine. Kostüme und Kulissen werden in nächtlicher Eigenarbeit hergerichtet. Keines der Mädels entspricht auch nur entfernt den Gardemaßen oder Schönheitsidealen der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Sogar eine strippende Zwergin ist mit von der Partie. Selbst gealterte Gaststars wie Tura Santana arbeiten kostenlos mit.
Auch die Internetseite der Burlesque Show des Velvet Hammer ist absolut sehenswert.
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Die Burlesque Show des Velvet Hammer